Herbert Aulich

© 2004 · 04-03 · Acryl, Struktur, Fotocollage auf Leinwand · 50 x 60 cm

Das künstlerische Werk

1956 informelle und abstrakte Arbeiten.
Mit Beginn der 60er Jahre entstehen geometrisch gegliederte Kompositionen und geometrische Entwicklungsreihen.

Ab 1965 Arbeiten mit unregelmäßigen und asymmetrischen Umrissformen.
Aus einer rechteckigen Grundform werden Teile herausgeschnitten. Die unregelmäßige Geometrie wird Bestandteil architektonischer Bildgestaltung. Außenform und Innenform mit überschneidenden Flächen treten so in einen bildnerischen Kontrast.

Ab 1968 konstruktivistische Arbeiten mit irrationalen Umkehrwirkungen, die durch die Anwendung der Parallelperspektive erzeugt werden.

In den 70er Jahren öffentliche aufträge für Glasfenster, Mosaike, Wandbilder, Antependien, Metall- und Betonreliefs.

In der Weiterführung früherer Arbeiten werden in den 80er Jahren zusätzlich realistische Strukturen und Formen verwendet. Die Fotografie tritt als neues Gestaltungselement hinzu. Zu gezeichneten Strukturen werden häufig in die Arbeiten Fotografien integriert, die jedoch immer nur im Detail, im Ausschnitt verwandt werden.

Konstruktion, Geometrie, Strukturen aus der Natur sind die entscheidenden Gestaltungsmittel, die in wechselseitiger Beziehung zueinander stehen.

© 1998 · “98-18" · Acryl, Struktur, Fotocollage auf Papier · 32 x 46 cm

Biografie

1927 geboren in Wüstendorf, Kreis Breslau
1950-54 Studium an der Werkkunstschule Hannover bei Prof. Erich Rhein und Adolf Vogel
1950-55 Unterricht bei den Malern Carl Buchheister und Erich Wegner
1960-61 Lehrauftrag für „wissenschaftliche Graphik und Illustration“ an der Werkkunstschule Hannover
1958-78 Dozent für künstlerische und handwerkliches Gestalten an der Volkshochschule Hannover

Lebt in Offenbach/Main und Gersfeld/Rhön

Auszeichnungen

1974 Rosenthal-Studio-Preis „Die Szene für Design“
1989 Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen
2003 Lovis-Corinth-Preis der Künstlergilde Esslingen